Versöhnlicher Abschluss des Weltcupwochenendes

Auf die beiden Salzburger Triathleten Lukas und Philip Pertl wartete gestern und heute beim Weltcup in Chengdu (CHN) ein spannendes „Multi-Race Format“. Während es bei den Semifinalläufen gestern nicht wie gewünscht lief, konnten die beiden Brüder heute mit einem versöhnlichen Abschluss und vielen Erfahrungen ihre Rückreise antreten.

„Das Semifinale war für mich sehr enttäuschend! Scheinbar ist mir das A-Finale hier nicht vergönnt“, so Lukas, der ältere der beiden Brüder, der am Rad sein Leistungsvermögen nicht wie gewohnt abrufen konnte. „Wir werden versuchen die spezifische Wettkampfvorbereitung zu optimieren und besser abzustimmen“, so Trainer Mag. Toni Kesselbacher auf einer ersten Ursachenforschung.

„Heute war es auf der noch kürzeren Distanz sehr hart. Meine Beine waren von gestern noch schwer. So ging es aber sicher jedem. Es war cool nochmals zu starten. Der Weltcup in Chengdu ist toll organisiert. Es gibt sogar in Europa wenige solche Top-Bewerbe. Für mich wurde es heute im B-Finale der 6. Platz und ich konnte wieder viele Erfahrungen sammeln“, so der Lukas Pertl.

Wichtige Erfahrungen sammeln konnte auch wieder Philip Pertl bei seinem erst dritten Weltcuprennen: „Im Semifinale kam ich trotz gutem Gefühl mit etwas Rückstand aus dem Wasser. Meine Gruppe arbeitete nicht gut zusammen, um nach vorne zukommen. Wir haben eher verloren, als Boden gutgemacht und so war der A-Finalplatz beim abschließenden Lauf nicht mehr möglich. Heute lief es im B-Finale dafür besser! Ich war beim Schwimmen gut dabei und konnte am Rad gleich richtig Druck machen. Auf der letzten Runde konnte ich mich sogar von der Führungsgruppe am Rad lösen und einige Meter vor dieser in der zweiten Wechselzone mein Rad als Erster abstellen. Mit einem soliden Lauf bin ich dann noch 12. geworden!“

Das Gesamtergebnis vom ITU Weltcup in Chengdu (CHN) finden Sie: hier

2018-05-06T18:53:07+00:00 Lukas Pertl, Philip Pertl, Team|