Nicht so wie erhofft

Bei der Triathlon-Europameisterschaft in Glasgow (GBR) lief es heute für die beiden Salzburger Triathleten Lukas Hollaus und Lukas Pertl nicht so wie erhofft.

Während auf den 1.500 Schwimmmetern vorne neun Athleten das Feld auseinanderzogen, kam es dahinter zu harten Kämpfen. „Ich komme derzeit bei den Bojen nicht gut durch. Es gab heute pro Runde sieben Stück, das hieß sieben Mal um jeden Zentimeter fighten“, so Hollaus, der nach dem Schwimmen auf Grund eines verpatzten Wechsels den Zug auf die erste Verfolgergruppe am Rad knapp verpasste. Auch Lukas Pertl hatte im Wasser zu kämpfen: „Beim Schwimmen ist es bei der ersten Boje ziemlich rund gegangen. Mir wurde die Brille runtergerissen, die ich in einem geeigneten Moment erst wieder aufsetzen musste. Generell war ich in viele Kämpfe verwickelt.“

Während der Gasteiner Pertl am Rad hart gearbeitet und viel Führungsarbeit geleistet hat, war für seinen ABIOS-Trainingskollegen das Rennen ziemlich rasch zu Ende: „Der Umwerfer ist beim Rad gebrochen und ich musste das Rennen frühzeitig beenden. Es läuft gerade nicht.“

Pertl führte die zweite Verfolgergruppe aus der Wechselzone auf die Laufstrecke. „Ich hatte heute einen Welttag am Rad, wir haben aber leider trotzdem kontinuierlich verloren. Nach knapp zwei Laufkilometern habe ich dann die Rechnung präsentiert bekommen, dass ich am Rad Vollgas gegeben habe!“, so Pertl, der als 33. die Ziellinie überquerte. „Am Ende war es heute mehr schlecht, als recht! Jetzt gilt es das Rennen abzuhaken und morgen beim Teambewerb nochmals einen raushauen!“, so das Fazit des 23-Jährigen.

Das Gesamtergebnis finden Sie: hier

2018-08-10T19:30:06+00:00 Lukas Hollaus, Lukas Pertl|