Pertl bewies mentale Stärke

Am Sonntag fand in Montreal (CAN) der vorletzte hochkarätige WM-Serienbewerb der Saison statt. Für Lukas Pertl war das Rennen über die Olympische Distanz alles andere als ein angenehmer Tag in seinem Büro.

„Das Rennen war vom Kopf her ziemlich schwer für mich. Ich fühlte mich gut und war bei der dritten Boje auf den 1.500 m Schwimmen noch mitten in der Gruppe um Richard Murray (Anmerkung: Nummer 2 der ITU-Weltrangliste). Danach konnte ich das Tempo aber nicht mehr anziehen, geschweige denn das Tempo der anderen mitgehen“, so Pertl. Dementsprechend aussichtslos war die Ausgangslage für das weitere Rennen. Mit Rückstand begab sich der Salzburger dann alleine auf die Radstrecke. Auf Grund seiner menatlen Stärke kämpfte der Skinfit Racing Tri Team Athlet, der im ABIOS Squad trainiert, bis zum Schluss und überquerte nach 40 Rad- und 10 Laufkilometern auf Rang 39 die Ziellinie.

„Um bei den Besten der Welt mitzumischen, muss ich weiter hart an mir arbeiten. Gemeinsam mit ABIOS-Coach Toni Kesselbacher werde ich das Rennen jetzt analysieren und es dann schnell abhaken“, so Pertl, der bereits Mitte September bei der Triathlon-WM im U23-Bewerb in Australien für Österreich an den Start gehen wird.

Das Gesamtergebnis finden Sie: hier

2018-08-28T10:03:26+00:00 Lukas Pertl, Team|