Top 30 für Hollaus und Pertl in China

Auf Lukas Hollaus und Lukas Pertl traf heute beim 12. Stopp der zweithöchsten internationalen Serie die alte Triathlonweisheit „Beim Schwimmen kannst du kein Rennen gewinnen, aber es verlieren“ leider zu. Die beiden Salzburger belegten in Weihai (CHN) den 24. (Hollaus) bzw. 29. Platz. (Pertl)

„Wenn ich das Rennen mit zwei Worten beschreiben müsste, dann wär’s: ärgerlich und schade! Wir haben beim Schwimmen leider zu viel Zeit liegen lassen und haben den „Iden-Zug“ nach vorne verpasst“, so Hollaus. Denn, der spätere Gewinner Gustav Iden verließ das Wasser nur wenige Sekunden vor den beiden Salzburgern.

Gemeinsam hatten dann Hollaus und Pertl mit ihrer Radgruppe ein schweres Los gezogen. „Es ist überhaupt nichts weitergegangen. Die Gruppe harmonierte überhaupt nicht. Luki (Anm.: Lukas Hollaus) und ich mussten mehr als die Hälfte der Führungsarbeit machen. Zu zweit hatten wir aber keine Chance auf die 30-köpfige Führungsgruppe aufzuholen“, so Pertl.

Die Ausgangslage für den abschließenden Lauf war nach den 40 Radkilometern daher denkbar schlecht. „Der Rückstand war dann schon zu groß“, resümiert Lukas Pertl, der sich mit dem Ergebnis nicht zufrieden zeigt. „Mit der gleichen Laufzeit wurde der Italiener Fabian heute Neunter. Das heißt es wäre viel drinnen gewesen. Der Rennverlauf hat aber heute nicht mehr zugelassen. Die Leistungen selbst sind teilweise sehr gut. Ich blicke daher positiv auf die letzten beiden Weltcups in Sarasota (USA) und Salinas (ECU). Wenn dort die Rennverläufe passen, dann stimmen auch die Ergebnisse wieder“, blickt Hollaus zuversichtlich auf den Saisonabschluss.

Das Gesamtergebnis finden Sie: hier

2018-09-22T16:34:35+00:00 Lukas Hollaus, Lukas Pertl, Team|